Allgemeine Geschäftsbedingungen 

(Stand 12.05.2021)


1 Geltungsbereich & Abwehrklausel

Für die Geschäftsbeziehung zwischen Rohrreinigung Handewitt (im folgenden Rohreinigung oder Auftragnehmer genannt) und dem Auftraggeber (im Folgenden als Auftraggeber oder Kunde benannt) gelten die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in der jeweils auf der Internetseite von www.rohrreinigunghandewitt.de einsehbaren Fassung. 

Der Auftraggeber kann diesen Text herunterladen und/oder ausdrucken oder sich zusenden lassen. 

Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden zurückgewiesen, außer Rohrreinigung Handewitt hat der Geltung schriftlich zugestimmt. Die bloße Verwendung von Kundenvordrucken (z.B. zur Zeiterfassung) gilt dabei ausdrücklich nicht als schriftliche Zustimmung. Viel mehr gilt immer der eigene Stundennachweis. Kundenvordrucke ergänzen diesen nur.

2 Vertragsgegenstand & Zustandekommen des Vertrages

Durch diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden das Zustandekommen des Vertrages und die vertragliche Beziehung des Auftragnehmers mit dem Auftraggeber geregelt. Für die Geschäfts- und Rechtsbeziehung mit dem Auftraggeber ist der geschlossene Werkvertrag nebst diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers maßgebend. Der Auftragnehmer bietet Leistungen im Bereich der Kanal- & Rohrreinigung an. Für den Erfolg wird durch den Auftragnehmer keine Gewähr übernommen, da in Abwasserrohren unkalkulierbare und nicht bekannte Risiken und Unwägbarkeiten vorhanden sein können. Bei erfolglosem Reinigungsversuch entstehen dem Auftraggeber dabei keine Kosten seitens der Rohrreinigung Handewitt. 

Der Aufgabenbereich umfasst v.a. folgende Leistungen: Verstopfungsbeseitigung, Hochdruck- & Spiralreinigung von Rohren, Kamerauntersuchung und Wurzelfräsen.

Die Angebote von Rohrreinigung Handewitt sind unverbindlich und freibleibend, solange sie nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart sind oder eine bestimmte Annahmefrist enthalten.

3 Pflichten des Auftragnehmers

Rohrreinigung Handewitt beseitigt Verstopfungen aller Art in Toiletten, Pissoirs, Küchenabläufe, Badabläufe, Bodenabläufen, Grundleitungen, Dachrinnengrundleitungen, Kontrollschächten, Drainageleitungen usw.

Der Arbeitsumfang, der Arbeitsausgangspunkt, der Maschinen- und Geräteeinsatz sowie die sonstige Durchführungsweise der Arbeiten bestimmen sich nach dem durch den Auftraggeber erteilten und durch den Auftragnehmer angenommen Auftrag.

Rohrreinigung Handewitt ist auch bei Auftragsannahme nicht zur Ablieferung der erfolgreichen Reinigung/ Verstopfungsbeseitigung verpflichtet. Rohrreinigung Handewitt verzichtet im Falle einer nicht erfolgreichen Reinigung jedoch auf die Erhebung finanzieller Ansprüche.

Der Auftragnehmer übernimmt keine Nachbesserung auf Dichtheit, es sei denn er hat neue Dichtungen selbst verbaut.

4 Pflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Mitarbeitern des Auftragnehmers ungehinderten Zugang zu allen Entwässerungsgegenständen und Leitungen zu ermöglichen. 

Der Auftraggeber informiert die Mitarbeiter des Auftragnehmers vor Auftragsbeginn über vorhandene Arbeitserschwernisse wie z.B. verdeckte Kontrollöffnungen. Dies gilt ebenfalls für Arbeitserleichterungen wie z.B. das Vorhandensein einer Hebeanlage oder Rückstauklappe. 
Der Auftraggeber haftet für sämtlich Schäden an den Werkzeugen des Auftragnehmers, die in nicht DIN-gerechte Rohrleitungen ihre Ursache haben (Bsp.: Spülschlauch verhakt sich an einem nicht zulässigen, einragenden Rohr oder Kamera verklemmt im nicht zulässigen 90° Bogen eines Grundrohres).

Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Auftragnehmer über vorherige Reinigungsversuche zu informieren. 

Der Auftraggeber hat vor Beginn der Reinigungsarbeiten alle gefährlichen Stoffe, die in den zu reinigenden Entwässerungsgegenständen und Entwässerungsleitungen enthalten sind, zu dokumentieren und das Dokument dem ausführenden Mitarbeiter des Auftragnehmers zu übergeben und von diesem gegenzeichnen zu lassen. Als gefährlich gelten solche Stoffe, die den ausführenden Reinigungsmonteur schädigen können oder eine Haftung bei Ableitung in das allgemeine Kanalsystem begründen könnten, üblicherweise in Abwasserleitungen nicht anzutreffen sind, z.B. Fette, Gifte, Laugen oder Säuren.

Vor Arbeitsbeginn hat der Auftraggeber dem Auftragnehmer mitzuteilen, um welche Rohrmaterialien es sich handelt. Sämtliche Rohrführungs- oder Revisionspläne hat der Auftraggeber dem Auftragnehmer vor Arbeitsbeginn vorzulegen. Liegen solche Pläne nicht vor, ist der Auftraggeber verpflichtet den Rohrleitungsverlauf sogenannte Bögen, T- Abzweige, Reduzierungen, Hohlräume usw. kenntlich zu machen. Kommt der Auftraggeber seiner Informationspflicht nicht in ausreichendem Maße nach, haftet der Auftraggeber für sich hieraus ergebende Schäden oder Mehraufwendungen.

Der Auftraggeber hat sicherzustellen, dass während der gesamten Reinigungsarbeiten das gesamte Abwassersystem stillgelegt ist. 

Nach Abschluss aller durchgeführten Reinigungsarbeiten durch den Auftraggeber, ist der Auftraggeber verpflichtet, alle vertragsgegenständlichen Leitungen, Anlagen und Entwässerungssystem auf seinen  ordnungsgemäßen Zustand zu überprüfen.

Der Auftraggeber ist weiterhin verpflichtet, bei besonderer Gefahrenlage einen Sicherheitsbeauftragten für die gesamte Reinigungszeit unserer Monteure zu stellen. Soweit gefährliche Stoffe in vorbezeichneter Art nicht angegeben, dokumentiert und von unseren Monteuren gegengezeichnet sind, stellt der Auftraggeber den Auftragnehmer von sämtlichen Risiken frei, soweit sich diese daraus ergeben, dass solche Stoffe vorhanden oder in das Ab- oder Grundwasser gelangen.

Bei Einsatz vom Spülwagen hat der Auftraggeber eine Befahrbarkeit der Hofeinfahrten zu gewährleisten. Ist eine Befahrbarkeit nicht gegeben, ist dies dem Auftragnehmer rechtzeitig mitzuteilen. Kommt der Auftraggeber seiner Informationspflicht nicht nach, hat er Mehraufwendungen oder Schäden an der Einfahrt oder den Fahrzeugen des Auftragnehmers zu tragen.

Bei alten oder unvorschriftsmäßig installierten Entwässerungsgegenständen wie z.B. (Toiletten, Urinal, Küchenabläufe, Badabläufe) ist der Auftragnehmer nicht zur Demontage und Montage berechtigt. Der Auftraggeber hat hier Sorge zu tragen, dass nicht vorschriftsmäßig installierten Entwässerungsgegenstände fachgerecht demontiert oder montiert werden. Soweit für die Reinigung der Rohrleitungen bestehende Silikonfugen aufgeschnitten werden, hat der Auftraggeber die späteren Verfugungen selbst vorzunehmen.

5 Reinigung von alten und neuen Leitungssystemen

Wir können Verstopfungen in fachgerecht verlegten und im einwandfreien Zustand befindlichen Rohren zuverlässig beseitigen und solche Rohre fachgerecht reinigen. 

Verdecke Mängel und/ oder Schäden in solchen Rohren sind nicht immer im Vorwege zu erkennen. Es wird daher seitens des Auftragnehmers keine Haftung für auftretende Schäden (Rohrbruch, Risse usw.) an Leitungssystemen (insbesondere an alten Leitungen z.B. aus Guss, Steinzeug, Eternit usw.) übernommen, die bei Verstopfungsbehebungen oder Fräsarbeiten entstehen können.

Für eventuell bei einem Riss oder Rohrbruch am oder im Haus durch die Rohrreinigung entstehende Schäden und Folgeschäden, wie z.B. an Möbeln, Bodenbelägen, Wänden, Fassaden usw. übernehmen wir ebenfalls keine Haftung. 

Bei evtl. Schäden, die am Rohrsystem oder am / im Haus entstehen könnten, ist der Auftraggeber für die Kosten / Behebung jener Schäden selbst verantwortlich inkl. aller evtl. zusätzlich dafür anfallenden Kosten (Mauer aufstemmen usw.). Ebenso ist der Auftraggeber verantwortlich für Schäden, die durch das Rohrsystem im und am Haus oder am Inventar, Bodenbelägen usw. entstanden sind, und muss auch hierfür die Kosten tragen. Die Firma Rohrreinigung Handewitt kann nicht für die Schäden am Rohrsystem, im oder am Haus, für das Inventar usw. haftbar gemacht werden. Bei starken Ablagerungen am Rohrsystem und für evtl. dadurch entstehenden Rückstau in andere Gewerke / Wohnungen kann die Firma Rohrreinigung Handewitt ebenfalls nicht haftbar gemacht werden. Dies erstreckt sich auch auf mögliche Folgeschäden.

6 Bezahlung

Bei erfolgreicher Arbeit wird die Rechnungssumme auf Basis des Abrechnungsbeleges nach Erhalt sofort in bar oder per Überweisung fällig.

Bis zu einer Summe von 250 EUR zahlen Privatkunden grundsätzlich in bar oder per Karte bzw. kontaktlos (NFC). Hierüber erhalten Sie einen Beleg per SMS oder e-Mail, sowie den entsprechenden Vermerk auf dem unterschriebenen Abrechnungsbeleg. Auf Wunsch wird im Büro die entsprechende Rechnung nebst Zahlungsbeleg auch ausgedruckt und dem Kunden auf dem Postwege zugesandt.

Über 250 EUR können Privatkunden auch per Rechnung & Überweisung bezahlen.

Firmenkunden mit eigener UStIdNr. können jede Summe per Rechnung & Überweisung bezahlen.

Im Rahmen der Rechnungslegung werden gegenüber unseren Kunden keinerlei Gebühren oder Portokosten erhoben. Mahnverfahren sind von dieser Regelung ausgenommen 

Für natürliche Personen und Firmen mit uneingeschränkter Haftung (e.K., GbR, KG, OHG etc.) gilt das marktübliche zweistufige Mahnverfahren, wobei wir hier im Einzelfall auch immer für individuelle Lösungen jederzeit offen sind. Rufen Sie uns einfach an. Bisher haben wir immer einen Weg gefunden!

Die schlechte Zahlungsmoral der großen Unternehmen und Konzerne hingegen belastet regelmäßig unsere Liquiditätsplanung. Daher gilt bei uns: Bei juristischen Personen - insbesondere Kapitalgesellschaften mit Haftungseinschränkung (GmbH & Co. KG, GmbH, UG, AG etc.) -  wird nach fruchtloser erster Mahnung immer und ohne weitere Warnung automatisch das gerichtliche Mahnverfahren eröffnet. Vor allem der Hinweis auf komplizierte Zahlungsläufe und langwierige Geld-Anweisungsprozeduren haben bei juristischen Personen - insbesondere Kapitalgesellschaften mit Haftungseinschränkungen - ausdrücklich keinerlei aufschiebende Wirkung. Die Zahlung der ursprünglichen Forderung nach Erhalt der Mahnung oder des gerichtlichen Mahnbescheides hat auch keine aufhebende Wirkung des gerichtlichen Mahnverfahrens, sondern reduziert dieses nur auf die Mahngebühren und Zinsen.